Termine für die Stammtische 2018

Der Stammtisch erfolgt in der Regel um 19:00 im Alten Bahnhof Bleidenstadt
Wir freuen uns immer über Freiwillige Köche

Freitag, 2.3. (Achtung, Termin wurde vorverlegt)
Freitag, 13.4.
Freitag, 8.6. (Tapas Runde)
Freitag, 10.8.
Freitag, 14.9.
Freitag, 9.11. (mit Mitgliederversammlung)

Aktuelles 2017 und 2018


Reise nach Caldes zur Festa Major 2018

In unserem Mitgliederbrief vom Oktober 2017 hatten wir eine Reise zusammen mit dem Gospelchor Rejoice! angekündigt und eine Mitfahrt für Interessierte in Aussicht gestellt. Leider kommt das geplante Gospelchor-Projekt mangels Terminfindung bisher nicht zustande.
Nach Rücksprache mit unserem Partnerverein in Caldes haben wir im Vorstand nun überlegt, ob wir zur Festa Major 2018 fliegen. Wegen der hohen Arbeitsbelastung unseres Partnervereins möchten wir die Runde klein halten, also ca. 15 Personen. Als Reisedatum angedacht ist von Freitagmorgen, 12.10., bis Montagabend, 15.10.2018.
Die Reisekosten können noch nicht konkret benannt werden, da wir die Flüge erst nach Rückmeldung und fester Zusage buchen werden. Es ist jedoch mit max. 300,- € p.P. zu rechnen.
Natürlich würden wir neben dem Besuch der vielen Aktivitäten auf der Festa Major auch ein kleines Rahmenprogramm in der Umgebung von Caldes anbieten.
Wir bitten Sie / Euch um Rückmeldung bis zum 23. Februar 2018, ob Interesse an der Reise besteht, am besten per Email an caldes@web.de. Über die weiteren Schritte werden wir dann die Interessierten unterrichten.

Noch eine weitere Info:
Unsere März-Stammtisch findet nicht, wie geplant am 9.3. statt, sondern musste um eine Woche auf den 2.3.vorverlegt werden. Wir treffen uns wie immer um 19:00 Uhr im Alten Bahnhof Bleidenstadt.

Katalanen feiern Oktoberfeste in Taunusstein

Brauchtum wird in Taunussteins Partnerstadt Caldes de Montbui ganz groß geschrieben. Doch auch die Art der Bayern, Brauchtum zu feiern, gefällt den Katalanen sehr. So sehr, dass die Präsidentin des Cercle d’Amics de Taunusstein, Emma Garcia, um einen Besuch von Oktoberfesten im bayrischen Stil ersucht hatte. Dem Wunsch der Katalanen folgte der Vorsitzende des Freundeskreises Caldes de Montbui, Michael Wolf, und lud zu Oktoberfesten in Taunusstein ein.
Überschattet wurde die Begegnung der Partnerstädte durch die Ereignisse im Zusammenhang mit den Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien. Einige Calderins nahmen die sich überstürzenden politischen Ereignisse in ihrer Heimat sogar zum Anlass, kurzfristig auf eine Reise nach Taunusstein zu verzichten.
Die meisten waren jedoch reisewillig und kamen mit dem Flugzeug nach Taunusstein. Untergebracht waren die Katalanen in Gastfamilien, unter anderem bei einem englisch-französischen Ehepaar aus Taunusstein, was den europäischen Charakter der Begegnung unterstrich.
Noch vor der Reise hatten sich die Frauen aus Caldes je ein Dirnl besorgt, dass sie dann nach Taunusstein mitbrachten. Zusammen mit ihren ebenfalls in Tracht gekleideten Gastgebern begaben sich die Calderins auf Oktoberfeste in Taunusstein.
Gefeiert wurde zunächst beim Kerbetanz der Kerbegesellschaft Hahn bis tief in die Nacht, wo die Show- und Partyband „Grumis“ mächtig einheizte. Direkt am nächsten Morgen ging es dann munter weiter auf dem Oktoberfest des SV Seitzenhahn. Dort ließen sich die Katalanen bayrische Schmankerl wie Grillhaxen und Weißwurst zum Festbier schmecken. Zum Schluss wurde noch der Kerbeumzug in Hahn mitgenommen, damit auch das hessische Brauchtum nicht zu kurz kommt.
Zum Begleitprogramm gehörte auch ein Stadtrundgang in Mainz. Am Abreisetag ging es dann nach Frankfurt. Sprichwörtlicher Höhepunkt war die Besichtigung des Main-Towers. Am Flughafen hies es dann leider Abschied nehmen.
Ein herzliches Dankeschön vom Freundeskreis Caldes an den Hahner Kerbeverein und den SV Seitzenhahn für die Sitzplatzreservierungen und die rauschenden Oktoberfeste, die einen bleibenden Eindruck bei den Katalanen hinterlassen haben.
(aus der Pressemitteilung vom 12.10.2017)


Besuch des Escaldàriums in Caldes de Montbui  vom 6.-11. Juli 2017

„Lololó“, so lautet der Schlachtruf zum Escaldàrium in Taunussteins Partnerstadt Caldes de Montbui. Wer nicht textsicher ist, kann es auf den T-Shirts nachlesen, die fast jeder Besucher des Ereignisses trägt. Eine Gruppe Taunussteiner folgte der Einladung der Partnerstadt Caldes de Montbui und besuchte nun zum zweiten Mal das Escaldàrium. Dieses Fest gibt es nur in Caldes und beschreibt den Mytos der mit 74 °C zweitheißesten Quelle in Europa, die unmittelbar vor dem Rathaus in Caldes aus dem Boden tritt. Wegen der großen Hitze im Juli erfolgt das Fest der feierfreudigen Katalanen erst nach Mitternacht.
Die „Diables de Caldes“, als Teufel verkleidete Menschen, gestalten ein spektakuläres Bodenfeuerwerk. Die „Bombers“, also die Feuerwehr sorgen gleichzeitig mit ihren Spritzen für Abkühlung. Das einstündige Schauspiel wird von einer Band musikalisch untermalt mit mystischem Folk-Pop, eigens komponiert für das Escaldàrium. Das Spektakel bewunderten rund 3000 Zuschauer aus aller Welt. Danach wurde bis zum Anbruch des nächsten Tages weiter gefeiert.
Die von den Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine Emma Garcia aus Caldes und Michael Wolf aus Taunusstein gestaltete Reise beinhaltete natürlich auch weitere Höhepunkte. Barcelona liegt gleich um die Ecke, so dass die Taunussteiner die Mittelmeermetropole erforschen konnten. Der botanische Garten in Blanes gehörte zum Programm, ebenso wie eine Sektprobe im katalanischen Rheingau, dem Penedès. In Blanes an der Costa Brava und in Sitges an der Costa del Garraf konnten die Taunusstein bummeln gehen. Wer wollte, nahm ein erfrischendes Bad im Mittelmeer.
Vor dem Escaldàrium konnte man Aufführungen der verschiedensten Brauchtumsgruppen bewundern. Für die Kinder der Partnerstadt gab es in den Mittagsstunden das Espumarium, eine einstündige Schaumschlacht auf einem öffentlichen Platz.
Untergebracht waren die Taunussteiner teils in Gastfamilien und teils im Hotel. Neben den katanischen Freunden hatte man Gelegenheit, mit Franzosen ins Gespräch zu kommen. Denn eine Delegation aus der der französischen Partnerstadt Saint-Paul-lès-Dax war ebenso präsent. Diese feierten just zum Escaldàrium mit den Calderins ihre 5 Jahre Städtepartnerschaft
Nach 6 anstrengenden Tagen mit großer Hitze traten die Taunussteiner die Rückreise in die regnerische Heimat an.
Der nächste Stammtisch des Freundeskreises Caldes erfolgt übrigens nach der Sommerpause am 8. September und die Mitgliederversammlung am 10. November.
(aus der Pressemitteilung vom 13.07.2017)

Stipendium 2017

Für 2 Wochen reiste Franziska Höne aus Taunusstein zum Spanisch-Kurs nach Caldes und Barcelona. Drei Wochen verbrachte Marina Tura Cos aus der Partnerstadt in Taunusstein, um ihre Deutschkenntnisse zu intensivieren.

Gitarrenkonzert Rafel Sala am 11.2.2017 im Salon Theater

„Er ist ein Mann der ersten Stunde und hat viele Begegnungen der Musikschulen mitorganisiert.“ Mit diesen Worten stellt Klaus Möller, der zweite Vorsitzende des Freundeskreises Caldes de Montbui, den Gitarristen Rafel Sala vor, der in Taunussteins katalanischer Partnerstadt an der Musikschule unterrichtet.
Im ausverkauften Taunussteiner Salon-Theater präsentiert er ein Programm mit Gitarrenmusik der Romantik, das vom Taunussteiner Jazz-Saxofonisten Paolo Fornara moderiert wird. Rafel Sala spielt die Kompositionen sowohl berühmter als auch nahezu unbekannter Komponisten auf dem Nachbau eines Instruments, das bis Mitte des 19. Jahrhunderts für genau diese Musik in Frankreich hergestellt worden ist. Der Corpus der Petitjean ist deutlich schmaler und ein wenig flacher als bei einer heute üblichen Akustikgitarre. Die darauf dargebotene Musik der Romantik passt perfekt zum Ambiente auf der Bühne des Salon-Theaters. Der rote Vorhang und die beiden Kerzenleuchter umrahmen den Solisten des Abends, der mit fein nuanciertem Spiel eine warme und gediegene Atmosphäre schafft.
Vom Lied ohne Worte des weitgehend unbekannten Ludwig von Dietrich bis zu vier Capricci des bis heute berühmten Luigi Legnani steigert sich die Komplexität der Kompositionen zunehmend. Zunächst geht es musikalisch ausgesprochen sanft zu. Auch bei rhythmischen Akzentuierungen oder unvermittelten Tempowechseln, wie sie Fernando Sor in seine Fantasia mit dem Titel „Les Adieux“ einstreut, strahlt das Spiel von Rafel Sala stets eine unerschütterliche Ruhe aus. Innig interpretiert er auch die drei sehr unterschiedlichen Sätze einer Suite von Johann Kaspar Mertz. Man spürt förmlich, wie der Gitarrist den einzelnen Tönen nachspürt, die er seinem Instrument entlockt. Nach wie vor dominiert in den ausgewählten Stücken bis zu diesem Zeitpunkt eine unbeschwerte Heiterkeit, die zuweilen frühlingshaft anmutet. Berührend schön wie eine feurige Morgenröte gelingt Rafel Sala etwa die Darbietung von Francesco de Fossas Komposition Recuerdo. Dass es sich bei der Erinnerung, die für die Namensgebung Pate gestanden hat, um ein Ereignis romantischer Natur gehandelt haben mag, liegt angesichts der ausdrucksstarken Interpretation nahe.
Virtuos schließlich die Darbietung der vier Capricci aus dem Opus Nummer 20 von Luigi Legnani, das als eine besondere Herausforderung für Gitarristen gilt. Filigran gezupfte Passagen wechseln sich mit kurzen aber kraftvollen Wirbeln ab. Innerhalb kürzester Zeit verändern sich auch die Klangfarben, zu denen hier dramatische Stimmungen und geradezu bluesige Noten gehören.
Ebenfalls abwechslungsreich sind die beiden Zugaben, die das Publikum vehement einfordert. Doch dann ist es Zeit, den Fingern des Gitarristen nach einer guten Stunde intensiven Saitenspiels die verdiente Ruhe zu gönnen.
(Aus: WIESBADENER KURIER, 15.2.2017)